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D‘ Schöpfung uf (Obr)Schwäbisch

Zur Reihe „Mundart unter Bäumen oder. die schwäbische Gartenkanzel“ des Schillers e.V. findet im Mai der fulminante Auftakt statt.

Liebhaber der schwäbischen Sprache dürfen sich auf ein Guetsle freuen: Humorvoll und unterhaltsam erwecken ein halbes Dutzend Schwaben die berühmte „Schwäbische Schöpfung“ des Prämonstratenserpaters Sebastian Sailer aus dem Jahr 1743 zu neuem Leben.

Sailer (1714–1777) wirkte im Kloster Obermarchtal und wurde durch seine humorvollen Predigten, Texte und Komödien im oberschwäbischen Dialekt bekannt.

Für heutige Ohren ist die barocke Sprache des 18. Jahrhunderts ungewohnt, deshalb hat Hugo Brotzer diese gekonnt ins derzeitige Oberschwäbisch übertragen. Seine Fassung bewahrt den derben Humor und die barocke Sprachlust des Originals und macht das Werk für das Publikum verständlich. In drei Aufzügen erzählen Gerhard Bopp als Gott Vater, Dietmar Steimer als Erzengel Gabriel, Barny Bitterwolf als Adam und Marlies Grötzinger als Eva von der Erschaffung der Welt, dem Sündenfall und der Vertreibung aus dem Paradies – pointiert, komödiantisch und mit viel schwäbischem Charme und Humor. Magdalena Bopp rezitiert den „Brolog“.

Die szenische Lesung wurde bereits mehrfach vor ausverkauftem Haus aufgeführt und zeigt eindrucksvoll, wie lebendig und zeitgemäß Dialektliteratur sein kann, ohne den religiösen und theologischen Hintergrund der Geschichte zu beeinträchtigen.

Keine Anmeldung erwünscht an: hallo@schillerssaulgau.de
Kosten pro Person: 10 EUR

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